Ich löse mich heute von Zweifeln und Ängsten.
blau
türkis
gelb
background image  

Lernpraxis Basel

Lese-/Rechtschreibschwäche (LRS)

Während Legasthenie eine Lese-Rechtschreibstörung bezeichnet, ist eine Lese-Rechtschreibschwäche (LRS) eine Entwicklungsstörung beim Lesen und Schreiben lernen. Ursache sind häufig Wahrnehmungsdefizite oder Teilleistungsstörungen im Bereich der Seh- und/oder Hörverarbeitung.

Da es sich um eine Teilleistungsstörung im Bereich Lesen und/oder Schreiben handelt, verfügen betroffene Kinder in der Regel über eine durchschnittliche Intelligenz. Trotzdem bereitet ihnen das Lesen und/oder Schreiben erhebliche Schwierigkeiten.

Liegt eine diagnostizierte Lese-Rechtschreibschwäche vor, so muss die Schule einen Nachteilsausgleich gewähren. Dies kann beispielsweise eine Zeitzugabe bei geringerem Lesetempo sein oder eine modifizierte Aufgabenstellung (z.B. Lückentext statt Diktat). In Mathematik sollten Textaufgaben vorgelesen werden, damit das von einer Leseschwäche betroffene Kind eine gleichberechtigte Chance zur logischen Lösung der Aufgabe hat. Art und Umfang des Nachteilsausgleichs liegt im Ermessen der Lehrkraft. Ein gewährter Nachteilsausgleich wird auch auf dem Zeugnis vermerkt.

Für Kinder mit einer Lese-Rechtschreibschwäche sind die in der Schule eingesetzten Lese- und Schreiblern-Methoden meist nicht unterstützend. Während unbelastete Kinder das Lesen und auch die Rechtschreibung erlernen, bleiben Kinder, die Schwierigkeiten mit dem Erlenen von Lesen und Schreiben haben, oft auf der Strecke. Aus diesem Grund sollte dem Kind auf jeden Fall eine zusätzliche und qualifizierte Förderung ausserhalb der Schule angeboten werden. Auch elterliches Engagement ist hier gefragt. Es sollten auch alternative Lernmethoden ausprobiert werden. Denn nicht jedes Kind ist gleich.

Die Lernpraxis Basel bietet mit der Methode «Spielerisches Lerncoaching» unter anderem diese Hilfe an:

 

Vertrauen: Es kommt gut